Namaste Indien – Ein Rückblick

Von Mumbai aus gings über Nacht mit dem Schlafbus in den Süden von Goa (Fotos sind schon online). Nach einer Woche Strandurlaub am Patnem Beach waren wir bereit für die Tempelanlagen von Hampi.

Hampi – Copyright Marlies Faulmann

 

Fabian der Affengott – Hampi – Copyright Marlies Faulmann

Der Ort Hampi ist zurzeit leider eine einzige Baustelle, in der sich Affen, Touristen und Händler tümeln. Die umliegenden Reis- und Bananenfelder und natürlich die beeindruckenden Tempel machen dieses Reiseziel aber trotzdem unvergesslich.

Der nächste Zwischenstop war Mysore wo wir den imposanten Palast besuchten und uns mit ausgezeichnetem indischen Essen verwöhnten. Mein Highlight in Mysore war jedoch der Markt, auf dem man Blumenketten, Düfte, Räucherstäbchen und exotische Früchte erstehen kann… ein Fest der Farben 🙂

Mysore – Copyright Marlies Faulmann

 

Richtig indisch Essen mit den Händen, leichter gesagt als getan – Copyright Marlies Faulmann

 

Mein Lieblingsfoto – Der Bananenmann – Copyright Marlies Faulmann

Nach den touristischen Anstrengungen war wieder Entspannung angesagt. Zuerst bei einer Bootstour durch die Backwaters von Kerala und anschließendem Strand-Chillout am Varkala Beach.

In den Backwaters von Kerala – Copyright Marlies Faulmann

In den Backwaters von Kerala – Copyright Marlies Faulmann

Varkala Beach – Copyright Marlies Faulmann

Fischer am Varkala Beach – Copyright Marlies Faulmann

Am Varkala Beach verabschiedeten wir uns von Renée und machten uns auf gen Norden nach Darjeeling in die Berge. Nach ein paar Tagen auf der Teeplantage von Makaibari und Sightseeing inkl. Paragleiten in Darjeeling hieß es „Der Berg ruft“ und wir starteten unsere 4-tägige Singalila Trekkingtour. (Fotos sind schon online)

Paragleiten über Darjeeling – Copyright Marlies Faulmann

Mein erster Flug in Darjeeling – Copyright Marlies Faulmann

Nach der Abkühlung in den Bergen ging es ins „echte Indien“. Zuerst auf den Spuren des Buddhismus nach Bodghaya, den Ort an dem Buddha seine Erleuchtung fand und anschließend weiter in die hinduistische Pilgerstadt Varanasi, bekannt für seine Leichenverbrennungen am Ganges. Beide Orte werden von Pilgern überflutet, leben vom „Tourismus“ und trotzdem ist von Wohlstand weit und breit nichts zu sehen. Uns wird neben den wunderschönen Tempelanlagen daher vor allem auch die unbeschreibliche Armut, der Müll und der sichtbare Klassenunterschied in Erinnerung bleiben. Ob man an diesen Orten tatsächlich seine Erleuchtung finden kann wage ich zu bezweifeln.

Bodghaya – Copyright Marlies Faulmann

Bodghaya – Copyright Marlies Faulmann

Nach einem zweitägigen Krankenhausaufenthalt in Varanasi aufgrund einer bösen Darminfektion und dem daraus resultierenden tiefen Einblick in die Seele Indiens reichte es uns. Genug von Indien, genug vom Lärm, genug von den Indern. Ein kleiner Tipp für Nachreisende: Immer im Reiseführer das Privatkrankenhaus nachschlagen!!!

Rituelle Waschungen am Ganges – Copyright Marlies Faulmann

Spirituelle Touristen in Varanasi – Copyright Marlies Faulmann

 

Heritage Private Hospital Varanasi – Coypright Marlies Faulmann

Der Abschied von Indien war dann doch noch versöhnlich. In Delhi kosteten wir das Großstadtleben in allen Zügen aus … so gut war Mc. Donald’s noch nie :-).

Mc Donald’s in Delhi – Copyright Marlies Faulmann

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Nach einem versöhnlichen Ausflug nach Agra wars das dann für uns mit Indien…

Das Taj Mahal – Copyright Marlies Faulmann

 

Vor dem Taj Mahal wieder erholt – Copyright Marlies Faulmann

Seit zwei Tagen weilen wir nun wieder in den Vereinigten Arabischen Emiraten und lassen uns die Sonne auf den Bauch scheinen. Was uns zuvor als seelenlos und steril vorkam, nämlich die Städte der UAE, erscheint uns jetzt gerade wie das „Paradies auf Erden“…